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26.6.2010 von Bärbel.

Der Gummistiefel-Tanz entstand während der Apartheid in den Gold-Minen Südafrikas. Schwarze Arbeiter lebten und arbeiteten für drei Monate in völliger Dunkelheit. Es war ihnen verboten miteinander zu reden. Sie standen bis zu den Knien in verseuchtem Wasser. Krankheiten der Haut und Geschwüre führte nach kurzer Zeit zum Verlust der Arbeit. Gummistiefel erschienen den Minenbesitzern billig. Eine ordentliche Drainage schmälerte den Profit. Die Bergleute nutzten die Gummistiefel als Instrument, eine Methode der Kommunikation. Sie schlugen auf ihre Stiefel und trampelten mit den Füßen.
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